Der Winter bricht wieder herein und ehe Du dich versiehst, ist die trübe Stimmung wieder eingekehrt. Es ist dunkel, wenn Du das Haus verlässt und auch abends, wenn Du zurück kommst. Sonne tanken ist nur noch selten drin. Der Himmel ist wolkenverhangen und spätestens im Januar hast du die Eiseskälte satt.

Da stolperst du über das Konzept der Tageslichtlampen und musst dir vor der Anschaffung zwangsweise die Frage stellen: Ist teuer gleich besser?

Aus meiner eigenen leidigen Erfahrung mit Wintermüdigkeit weiß ich, wie schwierig es ist den Vergleich anzustellen. Vor einem Jahr durchstöberte ich auch das Internet auf der Suche nach hilfreichen Informationen. Die letzten Jahre hatte ich den Kauf immer aufgeschoben. Erst kam der Weihnachtsstress, dann Silvester und ehe ich mich versah, war auch schon wieder Frühling und damit all meine Beschwerden verschwunden. 

Zu meinem Leid zog sich der letzte Winter fast bis in den April. Und damit war ich so weit: Eine Tageslichtlampe musste endlich her. Ich entschied mich als Einsteigerin für das mittelpreisiges Modell Beurer TL 30*

Schnell musste ich feststellen, dass mir eine halbe Stunde Tageslichttherapie am Morgen direkt besser durch den Tag half. Auch wenn ich zum Lernen am Schreibtisch saß oder ein Buch las, konnte ich die Lampe gut nutzen. Das Licht wurde meine natürlich Energiequelle - Auch wenn der Schlaf im Klausurstress mal zu kurz kam. In meiner Ausprobier-Phase kam die Lampe auch gerne mal abends zum Einsatz. Das Problem dabei nur, die Produktion von Melatonin (Schlafhormon) wird erstmal unterdrückt. Vor dem Schlafengehen sollte man deswegen auf die Lampe verzichten. 

Mit der Zeit laß ich mich immer weiter in das Thema ein und musste leider feststellen: 10.000 Lux sind nicht immer 10.000 Lux. Wie viel Beleuchtungsstärke wirklich ankommt, hängt nämlich vom Abstand zur Lichtquelle ab. Die Bedienungsanleitung meiner Beurer TL 30* wies aus, dass ich höchstens 10 cm von der Lichtquelle entfernt sein durfte. Das war frustrierend, denn arbeiten oder lesen war so nah vor der Lampe nicht mehr möglich. Trotzdem wollte ich die Lichttherapie nicht mehr missen. Sie hilft mir täglich meinen gesunden Lebensstil aufrecht zu erhalten.

Nach langem Überlegen entschied ich mich diesen Oktober meine Beurer TL 30* zu verschenken. Sie hatte mir zwar gut über den letzten Winter geholfen, aber jetzt musste etwas zweckmäßigeres her. Wer spart kauft leider häufig zweimal.

Meine neue Lampe heißt Lumie BRAZIL*. Kein Schnäppchen, aber sie war die einzige, die 10.000 Lux bei 35 cm Entfernung verspricht. Die Lumie BRAZIL ist dabei deutlich größer als ihr Vorgänger. Mit einer Höhe von 50 cm doppelt so groß wie meine Beurer TL 30. Auch optisch finde ich sie deutlich ansprechender. Sie steht mittlerweile auf meinem Schreibtisch und ist täglich im Einsatz. Meine Routine mit der Lampe beschreibe ich >> hier <<. 

Zusammenfassung:

  1. Achte immer darauf, dass deine Tageslichtlampe UV-frei ist, um deine Augen zu schützen
  2. Eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux ist angebracht. Achte darauf, dass Du nicht zu nah vor deiner Lampe sitzen musst, um diese 10.000 Lux zu erreichen. Dies kann ganz subjektiv sein und auch 10 cm vor der Lampe müssen für dich kein Problem darstellen. Für mich zählte in dem Fall aber eher die Zweckmäßigkeit.

Hier gehts zu unserem ersten Tageslichtlampencheck.