Depression ist höchst relevant. Laut WHO kämpfen etwa 5 % der Deutschen mit Depressionen. Diese Zahl wächst beständig. Doch was hat es mit der High Functional Depression auf sich? Eine Depression, die häufig nicht erkannt wird, weil sie im Verborgenen ausbricht.

Da zu meinem erster Artikel zum Thema High-Functioning Depression so viele Rückfragen kamen, stelle ich hier eine Sammlung verschiedener Ideen zum Thema „Behandlung von High-Functioning Depression“ zusammen. Bitte denkt alle daran, bei schweren Formen von Depression einen Arzt aufzusuchen. Euer Hausarzt kann dabei zum ersten Ansprechpartner werden. Er wird euch helfen einen passenden Behandlungsplan zusammenzustellen und ggf. einen Psychologen zurate ziehen. Bleibt stark!

Und jetzt zum Artikel:

Psychologisch betrachtet handelt es sich bei der High-Functioning Depression um eine sogenannte Dysthymie. Die Symptome sind also weniger ausgeprägt als bei anderen depressiven Störungen, allerdings ist der Verlauf häufig chronisch. Viele bezeichnen die High-Functioning Depression auch als unsichtbare Krankheit; denn ihre Erscheinungen äußern sich selten im Alltag. Gelitten wird im Stillen - zuhause, abends… 

  1. Wenn die Depression weniger schwerwiegend ist,
  2. eine Person in ihrem Alltag noch funktioniert 
  3. und nur an weniger beeinträchtigenden Symptomen leidet, 

spricht man von High-Functioning Depression.

High-Functioning steht dabei für "hoch leistungsfähig". Viele Betroffene sind in Spitzenpositionen – gut ausgebildete Mitarbeiter. Stress gehört dabei zur Tagesordnung. Genau deswegen ist es entscheidend, vor einem Ausfall der Leistungsfähigkeit an Gegenmaßnahmen zu denken. 

1. Beruhigungstee oder Tropfen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, Baldrian bewirkt Wunder. Nicht bei der ersten Anwendung, aber nach einer Woche merkte ich den Unterschied. Eines kann ich auf jeden Fall versprechen: Wer Beruhigungstee trinkt, regt sich nicht mehr auf. Ich kombinierte den abendlichen Berühigungstee mit Baldriantropfen, die ich morgens und mittags einnahm. Die Baldriantropfen verschafften mir Leichtigkeit. 

Ich empfehle Baldrian vor allem bei folgenden Symptomen: 

  • Panik 
  • Unruhe
  • Angst
  • und natürlich Klausurstress 😉, wie in meinem Fall 

Solltest Du eher an Antriebslosigkeit leiden, ist Baldrian nicht das Richtige.

Baldrian ist ein ganz natürliches Mittel gegen Ein- und Durchschlafprobleme, innere Unruhe oder Prüfungsangst. Wissenschaftlich bestätigt ist, dass die Einnahme von Baldrian schlaffördernde Substanzen im Gehirn freisetzt. Bedenke aber trotzdem: Baldrian braucht Anlaufzeit. Nach spätestens zwei Wochen wirst Du den Effekt merken.

Dies sind meine Begleiter in der Klausurphase: 

Baldrian Tropfen*  Beruhigungstee*  Abendtee*
     

 

Doch einfacher wäre es doch die Symptome direkt an ihrer Ursache zu bekämpfen?

2. Dafür mein zweiter Tipp: Tageslichttherapie

Ob draußen unter der Sonne oder zuhause mit eigener Tageslichtlampe – Sonnenlichttherapie wirkt direkt auf unser Gehirn. Durch eine Lichtterapielampe kannst Du der Depression direkt nach dem Aufwachen entgegen wirken. Das künstliche Tageslicht dämmt die Produktion von Melatonin (einem Schlafhormon) ein und macht dich fit. 

Mit einer Tageslichtlampe behandelst Du vor allem:

  • Müdigkeit im Winter, bei frühem Aufstehen oder Schichtarbeit
  • Antriebsmangel 
  • Freudlosigkeit
  • und Konzentrationsschwäche

Ich profitiere von der Lampe bei abendlichen Lernstunden, um mich wach und aufmerksam zu halten. Tageslichtlampen schaffen ein natürliches Licht, das das gesamte Spektrum des Sonnenlichts abbildet. So können wir unser Gehirn hinters Licht führen.  


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