Leiden auch Sportler unter Winterdepression? In diesem Artikel stelle ich Tipps und Tricks zusammen, die vor allem Sportlern durch die Wintertage helfen.

Bei meinen Recherchen stoße ich immer wieder auf das Thema Winterdepression bei Sportlern. Allgemein bekannt ist, dass Sport das Risiko für eine depressive Verstimmung senkt. Beim Sport werden nämlich Glückshormone ausgeschüttet. Vor allem Läufer kennen es. Beim Training stellt sich das sogenannte Flow-Erleben ein. Wir erleben eine vollständige Absorbiertheit für den gegenwärtigen Moment, gehen in uns und profitieren ganz nebenbei vom Tageslicht. Viele Experten sind deswegen überzeugt: Joggen im Freien macht glücklich. Winterblues ist deswegen bei Sportlern selten. Was hilft, wenn ihr trotzdem darunter leidet: 

1. Zur Abwechslung Sport im Freien

Viele Sportler gehen in der kalten Jahreszeit ins Fitnessstudio. Besonders Joggen ist bei eisigen Temperaturen unbeliebt. Trotzdem sehen wir immer wieder Freaks, die auch bei 0 Grad mit T-Shirt und kurzer Hose durch den Stadtpark laufen. Die Lösung: Es wird durch die Nase eingeatmet. Dadurch wird die eingeatmete Luft befeuchtet und erwärmt, bevor sie in eurer Lunge ankommt. So kann eine Reizung der Bronchien verhindert werden – zumindest bei Temperaturen bis zu -5 Grad. Bei kälteren Temperaturen solltest du deswegen auf einen lockeren Spaziergang setzen. Achte auf entsprechende Funktionskleidung. 

2. Zuerst Aufwärmen, dann trainieren

Die beste Möglichkeit um Kurzatmigkeit zu vermeiden ist ein lockeres Aufwärmtraining, das du schon im Haus beginnst. Folgende Übungen sind leicht durchzuführen: 

  • Hampelmann
  • Plank
  • Liegestütz 
  • Beckenheben 
  • Gymnastikübungen 
3. Mit Sport in den Tag starten 

Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang gesehen? Eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang aufzustehen reicht bereits. Die ersten Übungen des Tages führst du am besten auf leeren Margen aus und gönnst dir danach ein ausgiebiges Frühstück. So kannst du bei regelmäßiger Ausführung Routinen schaffen, die deiner inneren Uhr helfen in der kalten Jahreszeit agil zu bleiben. Morgendlicher Sport kurbelt den Stoffwechsel an und hilft aktiv gegen Wintermüdigkeit. 

4. Achte auf passende Ausrüstung 

Viele Laufschuhe, die du im Sommer nutzt, sind nicht dienlich für den Winter. Vor allem bei Glätte und Schnee kannst du dir überlegen spezielle Traillaufschuhe fürs Gelände anzuschaffen. Vorteil: Auch im Winter hast du keine Probleme beim Lauf im Gelände oder auf unbefestigten Wegen. Sie verhindern das Umknicken, sind fester und wasserabweisend. Auch bei Jacken und Trainingshosen musst du im Winter darauf achten, dass sie sowohl atmungsaktiv sind, als auch warm halten. 

 

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5. Die kleine Stärkung: Vitamin D 

Zur Stärkung des Immunsystems bieten sich spezielle Vitamin D Tropfen* an. So ist es auch nicht schlimm, wenn du im Winter etwas weniger Sonne bekommst. Auch ich konnte nach dreiwöchiger Einnahme feststellen, dass Abgeschlagenheit und Müdigkeit weniger wurden. 

6. Einfach mal ausruhen

Als Sportlerin weiß ich, dass es uns besonders schwer fällt einfach mal loszulassen und auszuspannen. Ich finde es deswegen besonders wichtig Ruhezeiten einzuplanen. Denn auch der Weihnachtsstress trägt nicht unwesentlich zu unserer Wintermüdigkeit bei. Ich kenne die Ausreden: Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um die Seele baumeln zu lassen. Doch ich kann dir versichern: Es wird nie der richtige Zeitpunkt sein. Ruhephasen sind für unsere Leistung und Immunfunktion essentiell. Deswegen fordere ich dich heute ein: Verbringe einen gemütlichen Abend mit deinen Liebsten. Denn Workaholics sind am anfälligsten für Winterblues.


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