Hallo Zusammen,

mein Name ist Vivien. Ich bin Studentin und verbringe den Großteil meiner Zeit, wie die meisten Studenten, in der dunklen U-Bahn oder im spärlich beleuteten Vorlesungsraum. Letzten Winter dachte ich mir: „Ich muss mal etwas für mich tun.“ Gesagt, getan. Ich bestellte mir die Beurer Tageslichtlampe* auf Amazon. Ich entschied mich für dieses Modell, da es meiner Preisvorstellung ziemlich genau entsprach. Damals kannte ich mich noch nicht gut mit den unterschiedlichen Typen von Tageslichtlampen aus. Beurer war also mein Einstiegsgerät. Die Lampe kam wie gerufen. Ich bin der Meinung, die Tageslichttherapie kann viele Menschen bereichern, die bis spät arbeiten oder einen langen Anfahrtsweg haben (wie in meinem Fall). Trotzdem leidet nicht jeder gleich stark bei Einbruch des Winters. In meinem letzten Artikel habe ich bereits beschrieben, wie es zur Entstehung einer Saisonal Abhängiger Depression kommt. Um Dich selbst genau einzuordnen, empfehle ich dir meinen Artikel: Winterdepression: Ein Step-by-Step Guide, um sich selbst einzuordnen.

Wenn Du neu auf meinem Blog bist, will ich dich mit diesem Beitrag erstmal Willkommen heißen. Die Seite ist aus meiner eigenen Recherche über Therapiemöglichkeiten entstanden und soll das Wissen all meiner Recherchen gebündelt zusammen fassen. ☺️ Bei weiteren Fragen und Anmerkungen kannst Du mich unter vivien.schreiber(at)ymail.com erreichen. 

Ich will mit diesem Blog all die erreichen, die wie ich dachten, Winterverstimmungen sind der Regelfall und lassen sich nicht behandeln, außer mit komplizierten medikamentösen Therapien. 

Doch Psychopharmaka sind lange überholt, wenn es um Depressionen geht. Die Tipps, die ich auf meinem Blog zusammenfasse, gelten im Großen und Ganzen für alle leichteren Formen der Depression. Trotzdem will ich raten bei schweren Formen der Depression den Kontakt zum Hausarzt zu suchen. 

Nach tagelangen Recherchen und dem Kauf meiner ersten Lampe, konnte ich bereits nach einer Woche eine starke Besserung meiner Symptome feststellen. Und dieser Effekt war nicht nur ein Placebo, wie ich in meinem Artikel über die Vorgänge im Gehirn aufzeige. Die Tageslichtlampe half mir meine innere Uhr wieder umzuprogrammieren: Nämlich auf Sommer. Die Lampe simuliert meinem Gehirn nämlich künstliche Sonnenstrahlung. Für meine Rezeptoren nicht von tatsächlichem Tageslicht zu unterscheiden - Und das ist genial! 

Mein Tagesrhythmus mit der Lampe:

Meistens bin ich an Unitagen so eingespannt, dass ich nicht dazu komme einen ausgiebigen Spaziergang zu machen (zumindest nicht während die Sonne noch scheint). Stattdessen habe ich meinen Rhythmus so umgestellt, dass ich eine 
halbe Stunde früher aufstehe. Diese halbe Stunde nutze ich dann nur für mich. Das heißt, ich setze mich gemütlich mit Kaffee an meinen Küchentisch und genieße den Beginn des Tages vor der Lampe. Gerne mache ich mir gleichzeitig noch ein Fußbad. Denn mit kalten Füßen habe ich ebenfalls zu kämpfen. - Die Mädels unter Euch kennen das. 😉

Wenn ich es morgens nicht aus dem Bett schaffe, sorge ich dafür, dass ich abends beim Lernen noch einige Minuten vor der Lampe verbringe. Dazu stelle ich mir einen Timer auf 30 Minuten und habe einfach Mal Me-Time! 

Ich denke, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, denn mittelpreisige Modelle erzielen genauso gute Ergebnisse, wie die teurer High-End Produkte. Einen Vergleich der größten Anbieter findet ihr >> hier <<.